Gedenkstein

Projekt: Gedenkstein 

Zeitraum: 2013 – 2015

Projektgeschichte

Da es in der Dorfmitte Hinsdorfs, einen Obelisken zur Erinnerung an die Gefallenen des I. Weltkrieges gibt, machte es sich der „Förderverein Hinsdorf e. V.“ zur Aufgabe, auch einen Erinnerungsort für die Opfer des II. Weltkrieges zu schaffen.

Im Jahr 2013 wurde das Projekt beschlossen, einen Gedenkstein zu setzen. Nachdem die behördlichen Freigaben und Genehmigungen durch die Kirche, die Stadt und die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Anhalt Bitterfeld Mitte 2014 vorlagen, begann die praktische Umsetzung des Projektes.

Dank der Evangelischen Landgemeinde St. Christophorus konnte ein geeigneter Standort an der Nordseite der Kirche Hinsdorf, gegenüber dem Denkmal des I. Weltkrieges, zur Verfügung gestellt werden. Die Erdarbeiten wurden mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Hinsdorf erledigt.

Mitglieder des Vereins trugen nach aufwändiger Recherche und aus verschiedenen Quellen, die Namen der Opfer zusammen. Gleichzeitig wurde eine Gedenktafel aus Bronze gefertigt und ein repräsentativer Stein durch die Quellendorfer Landwirte gestiftet.

Im Oktober 2015 konnte dann die Zeitkapsel mit den Namen der Gefallenen, einer Tageszeitung, ein paar aktuellen Münzen, Fotos und einer Beschreibung des heutigen Hinsdorfs eingebracht werden. Der repräsentative Stein wurde durch die Quellendorfer Landwirte gestiftet und gesetzt. Durch Steinmetzmeister Uwe Scholz aus Jessnitz wurde eine Gedenktafel aus Bronze gestaltet und am Gedenkstein befestigt. Die Fläche um den Stein gestalteten die Mitglieder des Fördervereins, des Pfingstvereins und der Feuerwehr gemeinsam.

Am Volkstrauertag fand nach dem Gottesdienst die feierliche Enthüllung des Gedenksteins statt.